Ein Fliesenschatz in Klosterzellen

Fliesen aus vier Jahrhunderten in Kloster Lüne

Im Kloster Lüne bei Lüneburg finden wir einen außergewöhnlichen Fliesenschatz. Vom 16. – 19. Jahrhundert belegten erst die Gründerinnen des Klosters, die Benediktinerinnen, und ab ca. 1680 die evangelischen Konventualinnen die Fensterbänke ihrer Zellen mit Fliesen. Diese stammten aus Lüneburger Töpfereien und später aus Rotterdam und Friesland. Das Besondere am Lüner Fliesenschatz ist der Verlegungsort – ausnahmslos in den Fensternischen. So machten die jeweiligen Bewohnerinnen der Zellen die Fensterbank zu einem hellen, lichten und sauberen Platz zum Arbeiten und um sich an der Schönheit der Fliesen zu erfreuen.

Mit dieser neuen Dokumentation hat Marlis Andres eine reich bebilderte, umfangreiche Dokumentation über den Fliesenschatz im Kloster Lüne vorgelegt. Ein “must have” für jeden interessierten Laien und Liebhaber alter Handwerkskunst.