Weberei im Kloster Lüne

Im Kloster Lüne wird eine Handweberei im Auftrag der Heinz Friedrich Meyer-Stiftung betrieben.

Heinz Meyer machte die Weberei im Kloster Lüne zu einem über die Region bekannten Zentrum zeitgenössischer Handweberei. Am 23. September 1998 gründete Heinz Meyer – der Weber – so bezeichnete sich der Webermeister und Webkünstler Heinz Friedrich Meyer, die „Heinz Friedrich Meyer-Stiftung zur Förderung der Webkunst“.

Zu den Stiftungszwecken gehören u.a.:

– Einrichtung und Unterhaltung einer Studienstätte für Weberei im Kloster Lüne
– Sammlung zeitgenössischer Webkunst auf regionaler und überregionaler Ebene
– Veranstaltungen von Webkunst-Ausstellungen

Die Heinz Friedrich Meyer-Stiftung wird von einem Vorstand geleitet, der durch den Beirat unterstützt wird.
Die Handweberei im ehemaligen Betsaal des Klosters wurde 1998 Sitz der nach ihr benannten Stiftung.

Heinz Meyer verstarb am 24. August 2004. Seit 2005 wird die Handweberei im Auftrag der Stiftung weitergeführt. Die Webermeisterin Gerda Thost und die Weberinnen Ulrike Söhl und Monika Sürie arbeiten an modernen Kontermarsch-webstühlen, am Damast- und am Hochwebstuhl. Edle Wolldecken, Schals und Tischwäsche werden aus Wolle, Leinen und Seide gefertigt.