Henk und Marianne Terwal

 

Die besten Dinge entwickeln sich manchmal ungeplant. Im Mai nahm das holländische Künstlerehepaar Henk und Marianne Terwal an der Abendvesper im Kloster Lüne teil. Beim gemütlichen Beisammensein nach dem Gottesdienst zeigte Henk Terwal dem Konvent und Gästen seine Mappe mit Aquarellen überwiegend aus niederländischen Kirchen. Die Betrachter waren fasziniert, ebenso die beiden Besucher von der Schönheit des Klosters.

Aus der ersten Kontaktaufnahme nach der Rückkehr in die holländische Heimat entwickelte sich sehr schnell der konkrete Plan eines Besuchs im Kloster, um dort Zeichnungen anzufertigen. Das Kloster sollte Unterkunft und Verpflegung stellen und im Gegenzug Gebrauchsrechte an den zu entstehenden Werken haben.

Während ihrer Zeit im Kloster vom 8. – 15. Juli 2019 arbeiteten Henk und Marianne Terwal an verschiedenen Orten im Kreuzgang, in den Dormitoriengängen, in der Kirche und auf dem Nonnenchor.

 

Ihre im Kloster entstandenen Skizzen und Zeichnungen sind Vorarbeiten für spätere Vollendungen. Das Hauptaugenmerk von Henk Terwal liegt auf der architektonischen Struktur in allen ihren Einzelheiten, während Marianne Terwal sich auf das Spiel von Licht und Schatten konzentriert und das auf ganz eigene Weise umsetzt.

Die Begeisterung war auf beiden Seiten groß. Beide Terwals haben die Zeit im Kloster genossen und sind seither konzentriert an der Arbeit. Für 2021 ist eine Ausstellung im Museum Lüneburg angedacht, erste Kontakte zur Leiterin des Museums sind bereits hergestellt.

 

 

 

Mehr Informationen zu Henk Terwal sind auf seiner Webseite zu finden:

https://henkterwal-kerkinterieurs.exto.org/