Nur wenige Gehminuten vom Stadtzentrum Lüneburgs entfernt liegt das 1172 gegründete Benediktinerinnen Kloster Lüne inmitten einer Grünanlage mit alten Baumbestand und Streuobstwiesen. Nach zwei Bränden wurde das Kloster Ende des 14. Jahrhunderts in seiner heutigen Erscheinungsform wiedererrichtet.

Nach Einführung der luth. Reformation im Herzogtum Braunschweig-Lüneburg wandelte sich das Kloster bis zum Anfang des 18. Jahrhunderts in ein evangelisches adliges Damenstift.
 Kloster Lüne • Am Domänenhof • 21337 Lüneburg • Telefon 04131-52318 • Fax 04131-56052
Führungen & Cafe Architektur & Kunstschätze Textil-Museum

Für die kleine Pause zwischendurch bietet sich unser Café an.
Der Raum zeigt sich heute im originalen Renaissance-Stil des 17. Jahrhunderts.
www.cafe-im-kloster.de
info@cafe-im-kloster.de

Zeitgenössisches "Edles Gewebtes" zeigt sich Ihnen in der Weberei im Kloster, deren Besuch den Bogen schlägt zwischen historischen Textilien im Museum und aktueller Webkunst.

Öffnungszeiten:
siehe Führungen

Auskünfte zu Gottesdiensten:
Tel.: 04131- 5 60 36
KG.Luene@evlka.de

www.luene.wir-e.de

 

Über den Klosterhof, der auf drei Seiten von gotischen Gebäuden aus dem 15. und 16. Jahrhundert und auf der vierten Seite von dem repräsentativen spätbarocken Gästehaus umgeben wird, betritt der Besucher die große Brunnenhalle des Klosters.

Hier wird der Eintretende vom immerwährenden Gemurmel des gotischen Brunnens - des sog. Handsteins, Wahrzeichen des Klosters, der sein Wasser seit über 600 Jahren in die große bronzene Schale ergießt - empfangen.

Von der Halle aus schweift der Blick durch die Kreuzgänge, deren Gewölbe mit Birn- und Taustabrippen geziert werden. An Kunstschätzen reich, erschließt sich dem Besucher im Rahmen der Führung eine andere Welt.

Besonders beeindruckend sind neben der Brunnen-Halle und den Kreuzgängen die Buntglasfenster aus dem 14. bis 17. Jahrhundert, das Refektorium mit den Seccomalereien, der „Sarggang“ und die „Uhlenflucht“ mit den bemalten ehem. Nonnenzellen aus der nachreformatorischen Zeit, die Kirche, geweiht 1410 mit dem geschnitzten Propststuhl, der Barockorgel, dem Taufbecken und dem gotischen Altaraufsatz, der Nonnenchor mit einem Beweinungsbild aus der Werkstatt von Lucas Cranach d. Ä., einer Leuchter-Madonna, verschiedene gotische Schränke und Truhen – die älteste aus 1174.

Bemerkenswert ist, dass die Anlage durch die Jahrhunderte hindurch bis in die Gegenwart hinein in ihrer Gesamtheit bewahrt werden konnte.

Das Kloster Lüne ist eine Körperschaft öffentlichen Rechts unter der Aufsicht des Landes Niedersachsen. Diese wird durch den Präsidenten der Klosterkammer als Nds. Landeskommissar für die Lüneburger Klöster ausgeübt (www.klosterkammer.de).


In dem am 19. August 1995 eröffneten Textilmuseum werden die von den Lüner Benediktinernonnen und evang. Stiftsdamen gefertigten textilen Kunstwerken gezeigt, soweit sie über die Jahrhunderte im Kloster verblieben sind.

Altardecken und Fastentücher, gefertigt zwischen 1250 – 1350
(Leinen und Seide, gestickt auf weißem Leinen)

Banklaken und große Teppiche gefertigt zwischen 1492 – 1508

Abendmahlsdecken gefertigt zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert von den Stiftsdamen


Auskünfte und Anmeldungen
für Gruppen:
Tel. 04131-52318.
Fax: 04131-56052
E-Mail:
info@kloster-luene.de


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